Geld verdienen mit Fotos

StrandUrlaubsbilder, traumhafte Landschaftsfotos oder einfach nur die alltäglichen Schnappschüsse, jeder von uns tut es und nie wurde so viel geknipst wie heute. Klar, denn die Kamera ist dank Smartphone und Co. praktisch unser ständiger Begleiter und stets griffbereit, die Speichermedien inzwischen so groß, dass unzählige Bilder auf ihnen Platz finden und somit kann unbedarft auf den Auslöser gedrückt werden. Früher wurden die meisten Bilder dann in Alben geklebt oder verschwanden schlichtweg in dunklen Kartons und Schachteln, heute jedoch ist es leicht möglich seine Aufnahmen zu verkaufen und damit sogar Geld zu verdienen auch ohne professionelles Equipment und know how.

Ob Zeitungen, Internetseiten oder auch das Fernsehen, ohne Darstellungen wären diese Medien wohl kaum vorstellbar, Bilder sagen nun einmal mehr als tausend Worte, allerdings längst nicht alle Aufnahmen werden von den Anbietern selbst gefertigt, sondern häufig in Agenturen eingekauft. Bei diesen Agenturen kann jeder seine Fotos und Grafiken leicht hochladen und Lizenzen zum Kauf anbieten.

Fotos schießen und Geld verdienen

Kostenlos anmelden, Bilder hochladen und mit etwas Glück können erste Exemplare schnell verkauft werden. Die Vorgehensweise ist simpel und bei allen Anbietern nahezu identisch. Fotoagenturen gibt es im Internet jedoch wie Sand am Meer, da fällt die Auswahl schwer. Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt auf alle Fälle, denn die Vergütungsmodelle und Geschäftsbedingungen sind je nach Anbieter unterschiedlich und können stark variieren. Große Agenturen wie 123rf, Fotolia, Pixelio oder gettyimages bieten Verkäufern, unterschiedliche Vergütungsmodelle, je nach Qualität der Aufnahmen, Exklusivität und persönlichem Ranking an. So fließen bei Fotolia beispielsweise zwischen 33 % – 65 % der erzielten Einnahmen in die Tasche des Urhebers. Das kann sich bei vielen Verkäufen zu einer hübschen Summe staffeln und durchaus lohnenswert für das Portemonnaie sein.

Damit man sich aber nicht in die berühmten Nesseln setzt, dürfen die hochgeladenen Aufnahmen kein urheberrechtlich geschütztes Material beinhalten oder Persönlichkeitsrechte verletzen, auch Gebäude oder fremdes Eigentum dürfen nicht automatisch abgelichtet und veröffentlicht werden und können auf den einzelnen Plattformen abgewiesen werden. Gleiches gilt für qualitativ minderwertige, verwackelte oder verpixelte Kompositionen. Ebenso sind illegale Inhalte vom Verkauf ausgeschlossen. Sämtliche Dateien werden nach dem Hochladen von dem jeweiligen Anbieter entsprechend überprüft und erst danach freigegeben.

Wer eine größere Fotosammlung sein Eigen nennt, für den kann das Verkaufen der einzelnen Bilder die Haushaltskasse unkompliziert aufbessern und stellt somit eine nette Einnahmequelle dar und ist durchaus empfehlenswert.