Geld verdienen mit Korrekturlesen – Welche Voraussetzung braucht man? Wo findet man Arbeit?

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Geld verdienen mit Korrekturlesen

Die Möglichkeiten, Geld zu verdienen, sind fast unbegrenzt. Wenn Du gerne liest, die deutsche Sprache liebst und Dich in der deutschen Rechtschreibung perfekt auskennst, könntest Du beispielsweise mit Korrekturlesen Geld verdienen.

Obwohl es viele Online-Programme gibt, mit denen sich ein Text auf Fehler überprüfen lässt, ist es bisher nicht gelungen, ein zu 100 Prozent zuverlässiges Korrektur-Programm zu entwickeln. Deshalb braucht es immer noch Menschen mit hervorragenden Kenntnissen der deutschen Sprache, um Texte wirklich fehlerfrei zu korrigieren.

Wer sucht nach Korrekturlesern?

Es gibt eine Vielzahl von Personen, die die Dienste eines Korrekturlesers in Anspruch nehmen möchten. Dies können beispielsweise Studenten sein, die sich durch das Korrekturlesen eines anderen Arbeit ersparen möchten, z. B. beim Verfassen ihrer Masterarbeit.

Aber auch Doktoranden sind oft auf der Suche nach Korrekturlesern. Diese haben dann die Aufgabe, die fertig gestellte Doktorarbeit ein letztes Mal auf Fehler zu durchsuchen und diese zu korrigieren. Aber auch Verlage bieten Jobs im Bereich Korrekturlesen an. Manche Unternehmen möchten ihre Websites überarbeiten und benötigen ebenfalls jemanden, der ihre eingestellten Texte Korrekturlesen kann.

Dann gibt es natürlich noch Autoren und Schriftsteller, die darauf angewiesen sind, dass so genannte Korrektoren ihre Bücher oder sonstige Texte auf Fehler durchsuchen und diese gegebenenfalls korrigieren. Du kannst also mit Korrekturlesen durchaus Geld verdienen.

Welche Fähigkeiten benötigt ein Korrekturleser?

Die wichtigste Fähigkeit für einen Korrekturleser ist und bleibt das Beherrschen der deutschen Sprache. Außerdem solltest Du über eine sehr gute Konzentrationsfähigkeit verfügen, denn vor allem durch Unachtsamkeit übersiehst Du schnell kleine Fehler und dies darf Dir beim Korrekturlesen nicht passieren.

Wen Du als Korrekturleser Geld verdienen möchtest, dann ist es Deine Aufgabe, eventuelle Tippfehler oder Rechtschreibfehler zu finden und grammatikalisch unsauber klingende Textabschnitte zu optimieren. Daher kann Korrektur lesen durchaus auch als Nebenjob erledigt werden.

Wo finden Korrekturleser Arbeit?

Möchtest Du als Korrekturleser Arbeit finden, kannst Du natürlich in den üblichen Jobbörsen in Internet nach Unternehmen suchen, die Jobs als Korrekturleser anbieten. Allerdings wirst Du mehr Chancen haben, wenn Du auf einschlägigen Portalen wie machdudas.de, nebenjob.de oder ähnlichen Plattformen suchst.

Eine sehr gute Seite ist hier auch texterjobboerse.de, auf der zwar hauptsächlich Texter nach Jobs suchen oder selbst ein Gesuch einstellen. Aber auch Du könntest hier ein solches Gesuch mit dem Hinweis auf Deinen Dienst als Korrekturleser platzieren. Selbstverständlich kannst Du Deine Dienste auch auf den sozialen Plattformen bewerben oder Du erstellst Dir eine eigene Homepage, auf der Deine Dienstleistungen aufgeführt sind.

Spezialisierung beim Korrekturlesen

Wenn Du mit Deiner Tätigkeit gutes Geld verdienen möchtest, solltest Du überlegen, ob Du Dich nicht spezialisieren möchtest, z. B. als wissenschaftlicher Korrekturleser. Diese konzentrieren sich ausschließlich auf wissenschaftliche Literatur, welche natürlich aufgrund des wissenschaftlichen Sprachstils und der zahlreichen Fachausdrücke sehr viel mehr Aufwand beim Korrekturlesen verursachen. Dadurch kannst Du höhere Kosten geltend machen und mehr verdienen, zumindest als freiberuflich tätiger Korrektor.

Was verdient man mit Korrekturlesen?

Diese Frage ist nicht ganz so einfach zu beantworten, vor allem, wenn Du fest angestellt bist. Beispielsweise werden Korrekturleser bei Zeitungen mit Gehältern zwischen 1500 und 2000 Euro monatlich bezahlt. Verlage zahlen hingegen als Einstiegsgehalt zwischen 1800 und 2500 Euro pro Monat.

Der Stundenlohn eines freiberuflich tätigen Korrektors kann bei bis zu 32 Euro oder noch höher liegen, es kommt dabei sehr auf die zu erledigende Arbeit und den Aufwand an. In ein solches Honorar fließen dann z. B. Dinge wie die zeit zur Angebotserstellung, anfallende Fahrtkosten zum Kunden, Recherche-Zeiten, Umsatzsteuer und ähnliches mit ein.